Die heilende Kraft von Kurkuma: 5 Gründe, warum du täglich von diesem Gewürz profitieren solltest

Welche vorteilhafte Eigenschaften hat Kurkuma?

In Südostasien wird dieses leuchtend orangefarbene Gewürz auch heute noch als Medizin verwendet. Und das aus gutem Grund. Hier sind einige wissenschaftlich bewiesene Vorteile, die du durch die Zugabe von Kurkuma zu deiner täglichen Ernährung erhalten kannst.

1. Reduziert chronische Entzündungen

Chronische Entzündungen sind eines der aktuellen Schreckgespenster der modernen Medizin. Es ist ein Name für anhaltende, außer Kontrolle geratene, aber für die Außenwelt fast unsichtbare Aktivitäten des Immunsystems. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler glauben, dass chronische Entzündungen oft der Auslöser für Krankheiten wie zum Beispiel:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Atherosklerose;
  • Stoffwechselstörungen (Metabolisches Syndrom) und Fettleibigkeit;
  • verschiedene Arten von Krebs.

Kurkuma enthält viele chemische Wirkstoffe (Curcuminoide), von denen der bekannteste Curcumin ist, ein starkes Antioxidans mit einer ausgeprägten entzündungshemmenden Wirkung. Es wird daher angenommen, dass der regelmäßige Verzehr von Kurkuma innere chronische Entzündungen reduzieren kann. Das bedeutet, dass sie das Risiko von tödlichen Krankheiten verringern kann.

Curcumin ist so stark, dass seine Wirkung mit der einiger entzündungshemmender Medikamente vergleichbar ist. Aber ohne die Nebenwirkungen.

Ein wichtiger Punkt: Curcumin wird nur schlecht in den Blutkreislauf aufgenommen. Um die Vorteile von Lebensmitteln mit Kurkuma zu maximieren, solltest du sie mit schwarzem Pfeffer essen. Sein biologischer Hauptbestandteil, Piperin, verbessert die Bioverfügbarkeit von Curcumin. Einfach ausgedrückt, ermöglicht es dem Hauptinhaltsstoff des Gewürzes, im Körper zu verweilen und zu wirken.

Curcumin ist auch fettlöslich, was es zu einem guten Gewürz für fetthaltige Speisen wie Pilaw oder Schweineeintopf macht.

5 Gründe jeden Tag Kurkuma zu essen|Welche vorteilhafte Eigenschaften hat Kurkuma|Kurkuma verlangsamt den Alterungsprozess|Kurkuma bekämpft Depressionen|Kurkuma verbessert Arthritis

2. Verlangsamt den Alterungsprozess

Kurkuma verlangsamt den Alterungsprozess und verringert das Risiko einer Demenzerkrankung.

Oxidativer Stress, ein Übermaß an freien Radikalen, ist ein Faktor, der die Alterung beschleunigt. Außerdem sind freie Radikale, die die Zellen aller Organe und Gewebe schädigen, für das erhöhte Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, grauem Star, verschiedenen Hirnfunktionsstörungen und Krebsentwicklung verantwortlich.

Kurkuma hingegen ist voll von Antioxidantien – Substanzen, die die Auswirkungen freier Radikale neutralisieren.

Außerdem erhöht Curcumin auch die antioxidative Aktivität des Körpers. Mit anderen Worten: Er lehrt deinen Körper, sich selbst gegen freie Radikale zu wehren.

3. Bekämpft Depressionen

Curcumin oder Curcumin-Nahrungsergänzungsmittel können ein gutes Antidepressivum sein.

Es gibt zum Beispiel eine Studie mit 60 Menschen mit Depressionen. Die Freiwilligen wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Der ersten Gruppe wurde das bekannte Antidepressivum verschrieben. Der zweiten ein Nahrungsergänzungsmittel mit 1 Gramm Curcumin. Die dritte Gruppe erhielt sowohl das Antidepressivum als auch Curcumin.

Sechs Wochen später untersuchten die Ärzte die Teilnehmer des Experiments. Es stellte sich heraus, dass sich der Zustand der Freiwilligen aus der ersten und zweiten Gruppe gleichermaßen verbesserte – das heißt, Curcumin erwies sich als nicht weniger wirksam als das beworbene Medikament. Die dritte Gruppe zeigte die besten Ergebnisse.

Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die antidepressive Wirkung von Kurkuma mit seiner Wirkung auf das Gehirn zusammenhängt.

Curcumin stimuliert wahrscheinlich die Produktion der Hormone Dopamin und Serotonin. Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen, aber die Aussichten für Kurkuma als Antidepressivum sind groß.

4. Verbessert Arthritis

Arthritis ist eine chronische Entzündung der Gelenke. Es heißt, dass sie durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht wird: Das Immunsystem versagt dabei, seine eigenen Zellen anzugreifen (hauptsächlich sind die Gelenke der Hände, Handgelenke und Knie betroffen). Leider kann Arthritis nicht geheilt werden. Du kannst nur die Symptome lindern. Und in dieser Hinsicht steht Kurkuma wieder einmal an der Spitze der Liste.

Eine Studie mit Menschen, die an rheumatoider Arthritis leiden, ergab, dass ein halbes Gramm Curcumin pro Tag die Schmerzen lindert und die Gelenkschwellung sogar effektiver reduziert als ein bekanntes entzündungshemmendes Medikament.

Dies sind nicht die einzigen Daten dieser Art. In einer anderen Studie bekamen Menschen mit Arthritis nur 200 mg Curcumin pro Tag und stellten ebenfalls eine Verbesserung ihres Zustands fest.

5. Schützt die Leber vor Schäden

Es gibt Hinweise darauf, dass der regelmäßige Verzehr von Curcumin das Risiko für verschiedene Lebererkrankungen verringert und deren Entwicklung aufhält. Das gilt für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (Kurkuma verlangsamt auch die Ansammlung von Fett in diesem Organ), Fibrose und Zirrhose.

Auch bei anderen Lebererkrankungen, wie z.B. chronischer Hepatitis, reduziert Curcumin die Schäden an der Leber.

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